Auf AutoScout24, dem führenden Online-Marktplatz für Occasion-Autos und Neuwagen in der Schweiz, finden sich keine Inserate mehr von Emil Frey. Der Autohändler experimentiere mit einer eigenen Online-Plattform, heisst es in einem Artikel des Wirtschaftsblogs Inside Paradeplatz (IP) vom Montag.
«Wir konzentrieren uns auf die sehr gut ausgebaute und in der Öffentlichkeit natürlich bekannte Emilfrey.ch», zitiert IP den Emil-Frey-Geschäftsführer Gerhard Schürmann. Es gehe nicht um die Kosten für die Inserate, die Autoscout24 kürzlich um 15 Prozent erhöht hat, sondern man wolle schauen, wie die Kundschaft auf die neue Strategie im Online-Handel reagiere. «Wenn man nie den Mut hat das zu überprüfen, wird man es nie wissen», so Schürmann weiter auf IP.
Das Unternehmen handelt mit Autos von Marken wie Alfa Romeo, Jaguar oder Toyota. Verwaltungsratspräsident der Emil Frey Gruppe ist der frühere SVP-Nationalrat Walter Frey. (nil)