Fernsehen beliebter als Streaming

Mediapulse Streaming Data - Das TV freut sich zu jeder Jahreszeit über die meisten Nutzer. Aber: Unter den 15- bis 29-Jährigen liegt YouTube an erster Stelle. Zudem zeigt sich: TV und Netflix werden mehrheitlich auf dem klassischen Fernsehgerät konsumiert, während YouTube vor allem auf dem Smartphone zu Hause ist.

Der vierte Quartalsbericht zu den Mediapulse Streaming Data weist erstmals die Nutzung der Angebote nach verschiedenen Endgeräten aus. Das Ergebnis: TV und Netflix erreichen ihr Publikum vor allem auf dem Fernsehgerät, während YouTube vor allem auf Small Screen Devices konsumiert wird. Die Jahresauswertung im Reichweitenvergleich zeigt auch: Das klassische Fernsehen bindet im Vergleich zu den Streaming-Angeboten zu jeder Jahreszeit am meisten Zuschauer.

Klassisches TV verteidigt Spitzenplatz

Mit den Daten zum vierten Quartal liegen die Mediapulse Streaming Data nun für ein vollständiges Kalenderjahr vor. Das klassische Fernsehen bindet zu jeder Jahreszeit mit Abstand die meisten Zuschauer mit der längsten Nutzungszeit und dies fast ausschliesslich über ein klassisches Fernsehgerät. Daneben erzielen die Videoplattformen YouTube und der Streaming-Anbieter Netflix ebenfalls relevante Publikumsanteile. Im Vergleich dazu erreichen die weiteren Streaming-Plattformen Disney+, Amazon Prime oder Apple TV+ nur sehr wenige Personen pro Tag, weshalb sie bei den weiteren Datenauswertungen nicht mehr berücksichtigt werden.

Junge setzen auf YouTube

Der Bericht zum vierten Quartal zeigt nach wie vor, dass YouTube in der Altersgruppe der 15- bis 29-Jährigen mehr Personen erreicht als die Angebote der TV-Sender. Bei dieser Altersgruppe ist YouTube das Bewegtbildangebot mit der grössten Nutzerschaft. Auch wird aufgezeigt, dass TV und Netflix nach wie vor mehrheitlich auf dem klassischen TV-Gerät konsumiert werden, während YouTube vor allem auf den Small Screen Devices zu Hause ist.

Mit der Weiterentwicklung ihres TV-Messsystems verfolgt Mediapulse das generelle Ziel, dem Schweizer TV-Markt eine unabhängige, plattformübergreifende und vergleichbare Datenbasis bereitzustellen, mit der sich die Nutzung von TV- und anderen Bewegtbildangeboten einheitlich quantifizieren und kontinuierlich beobachten lässt. (pd/mj)