Führungsduo für die Abteilung Telecomdienste

Bakom - Annalise Eggimann und René Dönni teilen sich die neue Stelle.

Die 53-jährige Juristin Annalise Eggimann und der 50-jährige Ökonom René Dönni werden die Abteilung Telecomdienste des Bundesamtes für Kommunikation (Bakom) gemeinsam leiten. Annalise Eggimann führt laut Medienmitteilung heute in dieser Abteilung die Sektion Recht und René Dönni ist Leiter der Sektion Ökonomie und Statistik. Mit dieser Ernennung regelt das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) die Nachfolge von Philipp Metzger, der das Bakom Ende März verlassen hat und nun bei der internationalen Fernmeldeunion (ITU) tätig ist.

Mit der Ernennung von zwei Personen für die Leitung der Abteilung Telecomdienste habe das Uvek den Vorteil, auf dieser Führungsebene gleichzeitig das Fachwissen einer Juristin und eines Ökonomen nutzen zu können. Eggimann wird damit zur Vizedirektorin, Dönni zum Vizedirektor des Bundesamtes für Kommunikation, heisst es weiter. Mit der Berücksichtigung ihrer gemeinsamen Kandidatur erhalten zwei mit den Abteilungsgeschäften vertraute Persönlichkeiten den Vorzug.

Annalise Eggimann, Fürsprecherin mit einem executive MBA, ist seit 2006 Leiterin der Sektion Recht. Ihren Berufsweg begann sie in der Industrie; danach hat sie zwischen 1991 und 2005 verschiedene Funktionen beim Schweizerischen Nationalfonds (SNF) ausgeübt - so war sie unter anderem als stellvertretende Generalsekretärin verantwortlich für die zentralen Dienste.

René Dönni ist 1995 ins Bakom eingetreten und leitet seit 2002 die Sektion Ökonomie und Statistik. Er hat nach seinem Ingenieurstudium Betriebswirtschaft an der Universität Bern studiert und als lic rer pol mit Nebenfach Allgemeine Ökologie abgeschlossen. Seit 2007 ist er stellvertretender Abteilungsleiter Telecomdienste.

Das vom UVEK gewählte Führungsduo Eggimann und Dönni wird seine Tätigkeit am 1. August 2013 aufnehmen. Sie werden ein Pensum zu je 90 Prozent ausüben. Ihre Tätigkeit als Abteilungsleitende wird je 60 Prozent umfassen. Das übrige Pensum werden sie strategischen Projekten widmen.

Zum ersten Mal wird im Bakom eine Abteilungsleitung im Jobsharing geführt. In zwei Sektionen des Amtes wird dieses Führungsmodell bereits umgesetzt. (pd)