Häme für Sepp Blatter auf Twitter

Fifa - Der ehemalige Fifa-Boss bedauert sich selber – in den sozialen Netzwerken kennt man kein Erbarmen mit ihm.

"I'll be back": Mit den Worten des Terminators verabschiedete sich Sepp Blatter von seiner Medienkonferenz, die am Montag in Zürich stattfand.  Zuvor hatte er während rund einer Stunde der Weltpresse zu erklären versucht, weshalb der Entscheid der Fifa-Ethikkommission ihn für die nächsten acht Jahre zu suspendieren nicht Rechtens sein.

Der 79-Jährige zog dabei alle Register: Er brachte Nelson Mandela ins Spiel, appellierte an das Menschenrecht auf Anhörung und überhaupt sei er gerade von der Presse vorverurteilt worden. Er werde deshalb gegen dieses Unrecht ankämpfen.

Besonders viel Zuspruch erhält Blatter jedoch nicht. Auch wenn er kürzlich von der "Weltwoche" zum Schweizer des Jahres gekürt wurde (persoenlich.com berichtete), auf Twitter scheint er keine Freunde zu haben:

Für die Ankündigung, gegen den Entscheid der Ethikkommission anzukämpfen erntete der Walliser Kofschüttelnd und viel Spott.

lcv, Keystone