Apple gerät ins Fadenkreuz der US-Behörden. Die Kartellfahnder verfolgen den Computerriesen und eine Gruppe von Verlagen wegen des Vorwurfs illegaler Preisabsprachen, wie aus einem am Mittwoch veröffentlichten Justizdokument aus New York hervorgeht.
Demnach sollen die beteiligten Unternehmen illegal ihre Preise für elektronische Bücher, sogenannte E-Books, abgestimmt haben. Zu den Beschuldigten zählen neben Apple auch die Verlage Hachette, HarperCollins, Macmillan, Penguin, Pearson und Simon & Schuster. Der Kern der Vorwürfe trifft das vom verstorbenen Apple-Chef Steve Jobs begründete Vermarktungsmodell für E-Books. Dieses sichert den Verlagen höhere Preise als über andere Vertriebskanäle und sieht für Apple einen Umsatzbeteiligung von 30 Prozent vor. (sda)