Die fortschreitende Digitalisierung fordert auch die Informations- und Kommunikationstechnologiebranche (IKT). Gerade die europäischen Firmen mit einer regionalen Ausrichtung geraten unter Druck. Zu diesem Schluss kommt eine am Montag veröffentlichte Studie des Strategieberatungsunternehmens Booz&Company.
Untersucht wurden zentrale Trends, erfolgskritische Fähigkeiten und die Performance der fünfzig weltweit grössten IKT-Unternehmen. Im Fazit der Studie ist von einem "signifikanten Wandel" der Branche, von verschwindenden Rollenverteilungen und einem "konvergierendem Markt" die Rede.
Zwar verzeichnen die untersuchten Top-50-Firmen für 2012 noch immer leicht wachsende Umsätze, allerdings kann dieses Wachstum nicht mit dem der Vorjahre mithalten. "Einige Marktteilnehmer stehen am Limit ihrer Wachstumsmöglichkeiten", teilte Booz&Company bei der Präsentation der Studie mit.
Die in der Studie erstellte Rangliste der IKT-Unternehmen führt IBM vor Oracle und Microsoft an. SAP belegt als bestplatzierte europäische Firma Rang 4. (sda)