14.03.2012

Online-Käufe

Konsumentenschützer-Allianz sieht Gesetzeslücken

Fordern rasches Handeln der Politik.

Zum internationalen Tag der Konsumentenrechte, der am Donnerstag erstmals begangen wird, warnen drei Organisationen: Der rechtliche Schutz bei Einkäufen im Internet ist in der Schweiz zu schwach. Sie fordern ein rasches Handeln der Politik. Die Allianz der drei Konsumentenschutz-Organisationen SKS, acsi und FRC weist darauf hin, dass "die Schweiz in diesem Bereich immer noch den übrigen europäischen Ländern hinterherhinkt", wie sie in einer Medienmitteilung vom Mittwoch schreibt. Als Vorbild solle die Gesetzgebung der Europäischen Union dienen.

Konkret fordern die Organisationen bei Online-Käufen unter anderem die Möglichkeit eines Widerrufsrecht, die Rückerstattung von Einzahlungen bei Nichteinhalten der Lieferfrist und den Verbot bereits ausgefüllter Bestellfelder (sogenannte "Opt-out"-Fallen). Einen "ersten Schritt in die richtige Richtung" sieht die Allianz in der Revision des Bundesgesetzes über den unlauteren Wettbewerb, die am 1. April in Kraft tritt. Das neue Gesetz verpflichtet Internetanbieter, ihre Identität und Kontaktadresse sowie die Vertragsklauseln eindeutig anzugeben. (sda)


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