Damit verdaute Spotify auch den schlagartigen Verlust von 1,5 Millionen Kunden in Russland, wo der Dienst angesichts der internationalen Sanktionen wegen des Krieges in der Ukraine den Betrieb einstellte.
Für das zweite Quartal rechnet Spotify mit einem Zuwachs auf 187 Millionen Abo-Kunden. Die Prognose blieb unter den Schätzungen von Analysten, die eher von gut 189 Millionen Kunden ausgingen. Die Abo-Gebühren sind nach wie vor die wichtigste Einnahmequelle von Spotify, auch wenn der Dienst inzwischen immer mehr mit Werbung unter anderem in Podcasts verdient.
Der Umsatz wuchs im ersten Quartal im Jahresvergleich um 24 Prozent auf 2,15 Milliarden Euro, wie Spotify am Mittwoch mitteilte. Unter dem Strich schoss der Gewinn auf 131 Millionen Euro hoch von 23 Millionen Euro ein Jahr zuvor.
Der populäre US-Podcaster Joe Rogan, der seine Talk-Programme exklusiv auf der Spotify-Plattform veröffentlicht, hatte dem Dienst zuletzt Negativ-Schlagzeilen eingebracht (persoenlich.com berichtete). Nach einer Debatte um falsche Informationen zum Coronavirus in seinen Podcasts musste er sich auch für rassistische Äusserungen entschuldigen. Ein Augenmerk bei den Quartalszahlen war, ob die Kontroverse dem Geschäft von Spotify geschadet hat. (awp/sda/dpa/tim)
Mehr Kunden trotz Kontroverse um Joe Rogan
Spotify - Die Streaming-Plattform hat das erste Quartal 2022 mit 182 Millionen Abo-Kunden abgeschlossen – das sind 2 Millionen mehr als Ende 2021. Der Umsatz legte derweil um fast einen Viertel auf über 2 Milliarden Euro zu.