Vor zehn Jahren hat das Schweizerische Institut für Kunstwissenschaften (SIK-ISEA) SIKART aufgestartet. Das Online-Lexikon mit Redaktionen in Zürich, Lausanne und Bellinzona bietet unter anderem Informationen zu mehr als 16'000 Künstlerinnen und Künstlern.
Wer die Ausstellung Christoph Rütimann im Kunstmuseum Solothurn besuchen und sich zuvor über diesen Künstler informieren möchte, klickt sich bei Sikart ein. «20.5.1955 Zürich», liest man und weiter: «Multimediakünstler, Installation, Performance, Malerei, Zeichnung, Schrift, Fotografie, Video und Klangkunst».
Einen Schritt weiter findet sich ein ausführlicher, auch auf Englisch übersetzter Lexikonartikel von Konrad Bitterli, zudem eine Literaturauswahl, Nachschlagewerke, aber auch Links zu Rütimanns Website und zu den Bibliothek-Netzwerken Nebis und Swissbib.
Sikart ist ein kostenloser Service public. Neben den schriftlichen Künstlerinformationen finden sich hier 17'000 Werkabbildungen, 75'000 Ausstellungs- und 100'000 Literatureinträge, wie es in der Medienmitteilung von SIK-ISEA vom Montag heisst.
Die Website wird zurzeit pro Monat von 40'000 privaten Usern besucht. Seit vergangenem Dezember existiert auch eine Mobile-Version. (sda)