Das Zahlungssystem Paymit, mit dem sich Kleinbeträge von Handy zu Handy überweisen lassen, kommt gut an. Die UBS verbucht seit der Lancierung im April 70'000 Downloads ihrer App, wie die "Schweiz am Sonntag" schreibt.
Zwei Drittel der Kunden hätten die App aktiviert und nutzten den Dienst. Auch die Zürcher Kantonalbank, die Paymit im Frühling zusammen mit der UBS und dem Zahlungsverarbeiter SIX lanciert hatte, zeigt sich zufrieden, nennt aber keine Zahlen. Unterlagen von SIX zufolge werden im Schnitt etwa 34 Franken überwiesen.
Diese Woche haben weitere Banken ihre Teilnahme an Paymit angekündigt, schreibt die Zeitung weiter: die Raiffeisen-Gruppe sowie die Kantonalbanken von Genf, Luzern und der Waadt.
Von den grossen Banken steht nun vor allem noch die Credit Suisse abseits. Ein Sprecher sagte der "Schweiz am Sonntag", man analysiere die Situation, habe bisher aber keinen Beschluss gefällt.
Die CS betreibt ein eigenes System für Handy-Zahlungen. Auch Postfinance und Migros Bank haben eigene Pläne und nehmen daher nicht an Paymit teil. (pd)