Der Kanton Graubünden macht erste Schritte auf den Plattformen der Social Media. Drei Mitglieder der Regierung, sieben Amtsvorsteher und die Standeskanzlei twittern ab sofort und posten auf Facebook.
Die Behörden wollen mit Twitter und Facebook den Dialog mit der Bevölkerung verstärken, wie die Regierung am Donnerstag mitteilte. Die Social Media ermöglichten eine einfache und direkte Kommunikation. Da auch Rückmeldungen möglich seien, würde die Verwaltung für Bürgerinnen und Bürger besser erreichbar.
Die Social Media werden vorläufig in einer einjährigen Testphase genutzt. Danach will die Regierung entscheiden, ob die Nutzung ausgedehnt oder eingestellt wird.
Auf Twitter und Facebook aktiv werden Bau- und Verkehrsdirektor Mario Cavigelli, Finanzdirektorin Barbara Janom Steiner und Justizminister Christian Rathgeb. Ebenfalls mit dabei sind die Leiter der Ämter für Volksschule, Kultur, Gemeinden, Wald und Naturgefahren sowie Jagd und Fischerei. Auch die Mediendienste der Kantonspolizei und der Standeskanzlei nehmen am Versuch teil, sowie das Landwirtschaftliche Bildungszentrum Plantahof.
Die Präsenz auf den Social Media ist Teil der neuen Kommunikationsstrategie des Kantons. Bereits angelaufen ist die Nutzung von Multimedia. Kurze Filmbeiträge zu Regierungsbeschlüssen und Verwaltungsgeschäften werden auf der Kantonshomepage und auf Youtube präsentiert. (sda)