Rekordumsatz dank Smartphones

Mobilezone - Wichtig war auch die gute Beziehung zu Apple.

Die Lust der Konsumenten auf neue kluge Telefone hat dem Handyanbieter Mobilezone im vergangenen Jahr einen Rekordumsatz beschwert. Er legte um 18,4 Prozent auf 388,6 Millionen Franken zu.

300 Millionen Franken kamen aus dem Segment Handel, der Rest aus dem Geschäft mit Reparaturen sowie eigenen Festnetz- und Internetangeboten (Segment Service Providing).
 
Der Gewinn von Mobilezone stieg um 7,5 Prozent auf 23,6 Millionen Franken. Der Betriebsgewinn EBIT wuchs um 13,2 Prozent auf 29,2 Millionen Franken.
 
Wichtig war für Mobilezone unter anderem der Mitternachtsverkauf fürs neue iPhone 6. Nicht wegen der verkauften Telefone, sagte der neue Mobilzone-Chef Markus Bernhard vor den Medien. "Für uns war der Anlass wichtig wegen der Beziehung zu Apple", sagte er. Zudem sei der Nachtverkauf gut für die PR gewesen.
 
Smartphones waren generell gefragt. Von zehn verkauften Handys ist mittlerweile nur eines kein "kluges" Modell. Im Vorjahr betrug der Smartphone-Anteil bei Mobilezone 84 Prozent.
 
Wichtig im Segment-Handel ist der Bereich Zubehör geworden, wo nebst Etuis oder Ladegeräte auch die Versicherungen für Handys eingerechnet werden. 6 Millionen Franken Umsatz erzielte Mobilezone mit Versicherungen.
 
"Kontinuierlich und konsequent" habe sich Mobilezone in den vergangenen 15 Jahren entwickelt, sagte Verwaltungsratspräsident Urs Fischer. Gross geworden ist Mobilezone mit dem Shopnetz, das inzwischen 129 Standorte umfasst. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen wieder mehr investiert, "in look and feel", sagte Chef Markus Bernhard. Geplant ist nun eine vollständige Überarbeitung der Shops.
 
Beim Ausblick betont Mobilezone die neuen Geräte und auch die neuen Tarifstrukturen der Telekomanbieter. Auch von den sogenannten Wearabels, also Fitnessarmbänder oder Uhren, will Mobilzone profitieren. Die Uhren von Apple wird Mobilzone vorerst aber nicht verkaufen. (sda)