Schätzt Alter und Geschlecht der User

Google - Erstellt Nutzerprofil auf Basis des Surf-Verhaltens.

Internet-Surfer, die während ihren Netzkapaden bei einem Google-Dienst angemeldet sind, können bei den Google-Anzeigenvorgaben einen Einblick erhalten, welches Bild sich der Suchmaschinen-Konzern von ihnen macht. Hier steht, welche Rückschlüsse Google vom Surfverhalten auf Interessen und demografische Daten zieht. Google analysiert, wonach seine Kunden im Netz suchen. Von den auf diese Weise generierte Interessengebieten wird auf die Zugehörigkeit zu einer demografischen Gruppe geschlossen. Die Suchmaschine versucht also, Alter und Geschlecht seiner Nutzer zu erraten. Laut Angaben von Google werden nur besuchte Seiten berücksichtigt, die Teil von Googles Werbenetzwerk sind.

Normalerweise sind die Ergebnisse der Schätzung ziemlich gut, allerdings berichten bereits User von krassen Fehleinschätzungen. Es passiert anscheinend durchaus, dass 25-jährige Frauen für 45-jährige Männer gehalten werden und entsprechende Werbeeinblendungen erhalten. User haben die Möglichkeit, sich von den Anzeigevorgaben abzumelden, die Seite ist für den Normalverbraucher allerdings schwierig zu erreichen. Datenschützer sehen im "Behavioral Advertising" ein Problem. (pte)