Die Schweiz ist bei der Nutzung von Informationstechnologien weltweit auf Rang 6, wie das Weltwirtschaftsforum (WEF) am Mittwoch meldete. Die Entwicklungsländer konnten den Elektronikgraben zu den Industrieländern noch nicht überwinden.
Finnland, Singapur und Schweden führen die Rangliste an, die die Kapazitäten von 144 Ländern zur Ausnutzung der Informationstechnologien misst. In den Top Ten landeten die Niederlande, Norwegen, die Schweiz, Grossbritannien, die USA und Taiwan.
Wie der WEF-Studie zu entnehmen ist, laufen die Länder, die bei einer nationalen Strategie für den schnellen Breitbandanschluss zögern, Gefahr, international an Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren. Die grossen Schwellenländer wiesen hier Defizite auf, konstatiert die Organisation.
Im Vergleich zum Vorjahr fiel die Schweiz um einen Rang zurück. Bei Infrastruktur und Zugangskosten landete sie ebenso wie bei der Benutzung auf dem 8. Platz. Bei den wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen schaute der 9. Platz heraus sowie bei Politik und Reglementierung der Rang 7. Im Unterindex der Kosten erreichte die Schweiz beim Internet den 68. und mit den hohen Mobiltelefontarifen den 120. Platz. (sda)
Schweiz bei Benutzung der Informationstechnologie auf Rang 6
Telekommunikation - Entwicklungsländer konnten Elektronikgraben zu Industrieländern noch nicht überwinden.