von Edith Hollenstein und Michèle Widmer
Während zwei Tagen treffen sich Vertreter der Schweizer Wirtschaft am zweiten World Web Forum im Stage One in Oerlikon. Marc Walder, CEO Ringier, Susanne Ruoff, CEO Post, Patrick Warnking, Country Director Google Switzerland, sowie 1500 Besucherinnen und Besucher liessen sich am Donnerstag von Best Cases der Digitalisierung inspirieren.
Eröffnet wurde die Veranstaltung nach einem frühmorgendlichen Networking-Brunch von Fabian Hediger, dem Gründer des World Web Forum. «Facebook ist die grösste Nation der Welt», verkündete er und kam somit gleich auf das Thema der Konferenz zu sprechen: «End of Nation». Vordenker in Silicon Valley beschäftigen sich schon länger mit der Frage, was passiert, wenn keine Nationalstaaten mehr existieren. Das Internet liegt allem Fortschritt zugrunde, es vernetzt die Welt. In einer solchen Welt wächst laut Hediger die Bedeutung von Tech-Firmen wie Google, Facebook, Apple oder Amazon.
Danach trat Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann auf die Bühne. In einer Rede auf Englisch hielt er gleichzeitig ein Plädoyer für funktionierende Demokratien.
Nachfolgend waren weitere Referenten auf der Bühne zu sehen. Darunter Nancy Pfund, Gründerin und Managing Partner von DBL in San Francisco, Glenn Gore, Chief Architect von Amazone Web Services in Seattle oder Wilhelm Oehl, Partner und CXO von Eight Inc. in San Franzisco. Am Ende der zweitätigen Veranstaltung werden 70 Speaker einen Teil ihres Wissens weitergegeben haben.
Neuheit der diesjährigen Durchführung sind Break-out Sessions mit ausgewählten Speakern, die den Teilnehmer Tuchfühlung mit den prominenten Gestaltern der weltweiten Digitalisierung ermöglichen.
Am Freitag werden branchenspezifische Problemstellungen zur digitalen Transformation in Verticals im Mittelpunkt stehen. Letzteres sind Themen wie Finance/Blockchain, Foodchain, Retail, Augmented Reality, Internet of Things, Digitimmo, Future of Work, Responsive Cities, Tourism sowie Cloud.