Social-Media-Angriff soll Marke ruinieren

Abercrombie & Fitch - Neupositionierung als Unterschichten-Label

Für eine gute Marke bedarf es einer Eigenschaft, die die Marke von anderen unterscheidet und sie im Auge des Betrachters "besser" oder mehrwertig erscheinen lässt. Als Differenzierungskriterium kommt zum Beispiel auch das Attribut "Arroganz" in Frage, doch dieses sollte nur in geringen Mengen eingesetzt werden. Zumindest "übertreiben sollte man nicht" wie Frank Zimmer von "W&V" schreibt.

Doch genau dies habe die amerikanische Kleidermarke Abercrombie & Fitch jüngst getan. Der Chef des Modelabels, Mike Jeffries meinte nämlich kürzlich, "er wünsche keine unattraktiven Kunden in seinen Läden." Diese Bemerkung hat im Internet nun eine Initiative gegen Abercrombie & Fitch unter dem Twitter-Hashtag "fitchthehomeless" ausgelöst. Diese ruft dazu auf, Produkte des Labels an Obdachlose zu verschenken und "Fotos der neuen Zielgruppe im Social Web" zu verbreiten.

Mit dieser Aktion soll der Klamotten-Brand der Lächerlichkeit preisgegeben und als "Unterschichten-Label" positioniert werden, wie "W&V" weiter schreibt. (lf)