Vodafon will Teile von Liberty Global kaufen

UPC - Die Schweizer Liberty-Tochter UPC ist vom Milliardendeal laut eigenen Angaben nicht betroffen.

In der Telekombranche kommt es zu einem Milliardendeal: Der Mobilfunkriese Vodafone will grosse Teile des Breitbandanbieters Liberty Global für 18,4 Milliarden Euro kaufen. Die Schweizer Liberty-Tochter UPC ist vom der Transaktion nicht betroffen. «Auf das Schweizer Geschäft, die Mitarbeitenden und die Kunden von UPC Schweiz hat dieser Verkauf keine Auswirkungen», erklärte UPC-Sprecher Bernard Strapp am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP.

Der UPC-Mutterkonzern Liberty Global verkauft die deutsche Kabelnetzbetreiberin Unitymedia sowie die Geschäfte in Ungarn, Tschechien und Rumänien. Der US-Konzern hält indes an seinen Gesellschaften in Polen und der Slowakei fest, die wie die Schweiz zum Zentraleuropa-Geschäft von Liberty gehören und deren Chef UPC-Boss Eric Tveter ist. (sda/cbe)