Will Zugang zum Internet erleichtern

Kuba - Privatpersonen bekommen aber weiterhin keinen Anschluss.

Kuba will seinen Bürgern den Zugang zum Internet erleichtern, Anschlüsse für Privatpersonen an das weltweite Datennetz soll es aber weiterhin nicht geben. Dies teilte das Kommunikationsministerium des kommunistischen Landes am Dienstag mit.

Ab kommender Woche sollen im ganzen Land zusätzliche 118 "Internet-Räume" eingerichtet werden. Diese sind vorerst in den grösseren Städten des Landes geplant, weitere sollen folgen.
 
In den neuen Internet-Sälen soll das Surfen im Internet umgerechnet 4,35 Franken kosten, einfaches Mailen 1,50 Franken. Der monatliche Durchschnittslohn in Kuba liegt bei rund 18 Franken.
 
Derzeit gibt es in Kuba rund 200 öffentliche Zugangsstationen zum Internet, hauptsächlich in Hotels und in Filialen des staatlichen Telekommunikationsunternehmens Etecsa. Private Internetanschlüsse gibt es auf der kommunistischen Insel nicht. Sie werden aber von Oppositionellen gefordert, da sie in den öffentlichen Zugängen Zensur und Kontrolle vermuten. (sda)