Attila Szenogrady ist tot

Todesfall - Der Zürcher Gerichtskorrespondent ist in der Nacht auf Donnerstag in Zürich an den Folgen eines Hirnschlags gestorben, den er Anfang August in den Ferien in Ungarn erlitten hatte.

Der 50-Jährige war seit 22 Jahren als Berichterstatter für zahlreiche Zürcher Medien tätig. Seine ersten journalistischen Erfahrungen machte der in Schlieren aufgewachsene Reporter vor 30 Jahren beim «Limmattaler Tagblatt». Neben seiner Tätigkeit als freier Journalist schloss er ein Publizistikstudium ab.

Für seine Kollegen in den Redaktionen war Attila Szenogrady unermüdlich unterwegs und eilte von Gerichtssaal zu Gerichtssaal. Nicht selten verfolgte er drei oder noch mehr Prozesse an einem Tag und lieferte zuverlässig seine Berichte.

Er hinterlässt eine Frau sowie eine Tochter und einen Sohn im Alter von 14 und 16 Jahren.

Erst noch Ende Juli wurde Attila Szenogrady vom «Zürcher Unterländer» porträtiert. (sda/cbe)