Auf "Hippiekacke" folgt "de Roni"

Hipster - Andrea Schneider schafft Zürcher "Nervfigur".

Der "Tages-Anzeiger" veröffentlicht ein Interview mit Andrea Schneider zu deren Kurzfilm "De Roni". Der porträtierte Hipster "Roni" gehört zu einer bekannten Spezies in der Zürcher Stadtkultur. Ob wir denn nicht alle ein bisschen Hipster sind? "Na klar!", meint die Filmemacherin im Tagi-Interview, "ich habe ja auch ein iPhone und ein Atelier, trinke Red Bull und wohne neben dem Kafischnaps." Jeder habe ein "Roni-Stückchen" in sich.

Nach dem Song "Hippieckacke" könnte der Film zum neuen identitässtiftenden und ironisch -abbildenden Element der Zürcher (Kreativ)-Szene werden, die Rennvelo fährt, Indie hört, in der Stadt gärtnert, auf dem Land wandert, in der "Zukunft" tanzt und im "Meyers" trinkt - und zu der sich natürlich niemand so recht bekennen mag. (bn)