Die sechs Episoden von «Naked» thematisieren Sexsucht und Co-Abhängigkeit. Im Zentrum stehen Marie und Luis. Die beiden lernen sich auf einer Kostümparty kennen – sie verkleidet als Heilige Maria und er als Vampir. Im Verlauf der Serie eskaliert die Beziehung zwischen den beiden, die dadurch gekennzeichnet ist, dass er unter Sexsucht leidet und von inneren Konflikten geplagt ist, während sie zusehends in Abhängigkeit gerät.
Die Serie wurde vor einem Jahr im Ersten Deutschen Fernsehen ARD ausgestrahlt. Ab Oktober wird sie in der Schweiz bei Sky Show zu sehen sein.
Die Schweizer Regisseurin Bettina Oberli hat bis anhin ihren grössten Erfolg mit dem Spielfilm «Die Herbstzeitlosen» (2006) gefeiert; 2009 folgte «Tannöd». Oberli dreht zudem Kurzfilme und Musikvideos. 2013 hat sie erstmals für die Bühne inszeniert, damals am Theater Basel «Anna Karenina». Für «Die Herbstzeitlosen» erhielt sie 2007 den Prix Walo, für «Tannöd» 2010 den Zürcher Filmpreis. Für den Schweizer Filmpreis war sie verschiedentlich nominiert.
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Der Deutsche Fernsehpreis wurde am Mittwochabend in Köln vergeben. Seit 1999 würdigt er hervorragende Leistungen im Fernsehen und Streaming. Getragen wird er von ARD, RTL, Sat.1, dem Zweiten Deutschen Fernsehen ZDF und der Deutschen Telekom. Die Streaming-Anbieter Disney+, Netflix und Prime Video wirken als Partner mit. Die Federführung wechselt Jahr für Jahr. In diesem Jahr hat sie RTL übernommen. (sda/cbe)

