Graziella Blatter, die Ex-Frau von Sepp Blatter, machte Ernst und klagte gegen Roger Schawinski. Grund ist das heiss diskutierte Buch «Ich bin der Allergrösste. Warum Narzisten scheitern». Blatter wehrte sich gegen ein Zitat im Buch (persoenlich.com berichtete).
Graziella Blatter reichte bei der Oberstaatsanwaltschaft Klage ein. Auf diese Klage wurde nicht eingegangen. In der Folge klagte Blatter beim Obergericht Zürich nicht nur gegen Roger Schawinski, sondern auch gleich noch gegen die Oberstaatsanwaltschaft. Auch das Obergericht hat die Klage nun abgewiesen, da diese keine rechtliche Grundlage enthalte.
«Ich habe nie erwartet, dass Graziella Blatter mit ihrer seltsamen Klage eine Chance haben wird. Ich war aber überrascht, dass sie gleich von Beginn weg in aggressiver Weise die Öffentlichkeit suchte», so Schawinski gegenüber persoenlich.com. Das Verfahren ging schnell über die Bühne. «Ich musste keine Stellungnahme abgeben und wurde zu keiner Einvernahme geladen», sagte Schawinski. Die Kosten seien Blatter auferlegt worden.
Als letzte Möglichkeit bliebe Graziella Blatter nur der Gang vor das Bundesgericht. Schawinski wäre «nicht überrascht», wenn sie das machen würde. Gegenüber blick.ch hatte Blatter nach Erscheinen des Buches den Wunsch geäussert, dass Schawinski zugeben müsse, dass er die Geschichte erfunden habe. (cbe/ma)