Bei der Verleihung der Emmy-Awards für die besten internationalen TV-Produktionen in New York haben britische TV-Produktionen abgesahnt. Einen Sonder-Emmy erhielt bei der Verleihung des Preises, der an Produktionen geht, die nicht aus den USA kommen, der frühere US-Vize-Präsident Al Gore.
Die britische Serie "Little Britain Abroad" bekam den Vorzug vor der deutschen Comedy-Serie "Alle lieben Jimmy" (RTL). Und der Fernsehfilm "Death of a President" nahm die begehrte Trophäe statt der deutschen Koproduktion "Die Mauer - Berlin '61" mit Iris Berben und Heino Ferch in der Kategorie Drama mit nach Hause.
Bei dem Gala-Abend im New Yorker Hilton Hotel machten sich die Promis rar. Höhepunkt war die Verleihung eines Sonder-Emmys an den früheren Vize-Präsidenten Al Gore für die Gründung des interaktiven Senders Current TV. Hollywood-Schauspieler Robert De Niro lobte in seiner Laudatio Gores Mut, mit seinen Projekten "kulturelle Grenzen" zu überschreiten. Current TV sei das "Fernsehen für die Internet-Generation", so der Schauspieler. (sda)