10.03.2010

Open Air St. Gallen

Buntes Programm für 2010

Unter anderem The Strokes, Kasabian und die Stone Temple Pilots.

Indie, Electro und Rock: Das Open Air St. Gallen setzt auch 2010 auf die bewährte Mischung. Neben Wunschkandidat The Strokes sind Kasabian, die Stone Temple Pilots und Billy Talent die Zugpferde des diesjährigen Programms. "Für dieses Jahr wollten wir wieder ein ausgewogenes Programm mit Qualität, Ecken und Kanten präsentieren", sagte Christof Huber am Mittwoch vor den Medien. Dies ist dem langjährigen Programm-Macher des OpenAir St. Gallen wiederum gelungen.

Mit The Strokes, Kasabian, Billy Talent, LCD Soundsystem und den Stone Temple Pilots konnten international erfolgreiche Bands verpflichtet werden; Indie-, Rock-, Elektro- und Punk-Fans kommen auf ihre Rechnung. Weiterhin unerfüllt bleibt der Wunsch vieler Festivalbesucher auf ein Konzert von Pearl Jam im Sittertobel.

Von den 40 Formationen, die am 34. OpenAir St. Gallen spielen, stehen 31 fest. Mit 2Many DJs, The Tamper Trap und The Big Pink verspricht Huber "heisse Newcomer-Bands". Die Zusage des Managements der britischen Singer-Songwriterin Ellie Goulding, seit dem Gewinn des Kritikerpreises bei den Brit Awards 2010 kein Geheimtipp mehr, traf erst in der Nacht auf Mittwoch ein.

Mit Tocotronic und Jochen Distelmeyer konnten zwei hochkarätige Vertreter der Hamburger Schule verpflichtet werden. Nicht nur Bands aus dem Nachbarland im Norden sind gerngesehene Gäste am OpenAir St. Gallen, auch die Berner Musikszene ist wie jedes Jahr am St. Galler Festival vertreten, heuer mit Stiller Has.

Schon vor der Programmbekanntgabe hätten 7000 Fans die Gelegenheit genutzt, sich Nachtschwärmer-Tickets zu Sonderkonditionen zu sichern, sagte Huber. Für Nachtschwärmer dauert das Festival vier statt drei Tage. Am Donnerstagabend werden sie von Sportfreunde Stiller mit ihrem MTV-Unplugged-Programm auf das Festival eingestimmt.

Um Abfall zu vermeiden, werden in diesem Jahr Mehrwegbecher eingeführt. Ausserdem ist die Einfuhr von Getränken erstmals auf drei Liter pro Besucher limitiert. (sda)


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