Dank Blockbustern wieder in der Gewinnzone

Time Warner - "Sherlock Holmes" und "Hangover" lassen Kassen klingeln.

Kino-Kassenschlager wie "Sherlock Holmes" und "Hangover" haben dem US-Medienkonzern Time Warner zurück in die Gewinnzone verholfen. Netto belief sich das Plus im vierten Quartal auf 627 Mio. Dollar, wie Time Warner am Mittwoch mitteilte. Wegen einer riesigen Abschreibung auf sein Kabel-Geschäft hatte der Mutterkonzern des Nachrichtensenders CNN und des Filmstudios Warner Bros im Vorjahreszeitraum noch einen Verlust von 16 Mrd. Dollar verbucht.

Die Wirtschaftskrise hatte bei Time Warner vor allem wegen sinkender Werbeeinnahmen tiefe Spuren hinterlassen. Der Konzern trennte sich daher im vergangenen Jahr von seinem Kabel-Geschäft sowie der Internet-Tochter AOL, um wieder zu seinen Wurzeln wie Filmstudios, Verlagsgeschäft und Kabelsender zurückzukehren.

Ohne Sonderposten stieg der Gewinn im abgelaufenen Vierteljahr binnen Jahresfrist auf 0.55 Dollar je Aktie von 0.19 Dollar. Der Umsatz kletterte um zwei Prozent auf 7,3 Mrd. Dollar und lag damit über den Markterwartungen. Time Warner kündigte wie Rivale News Corp eine Erhöhung der Dividende an. Zudem will der Konzern sein Aktienrückkaufprogramm auf drei Mrd. Dollar verdreifachen. (sda)