Die Beziehung von Literatur und Film im Fokus

Ausstellung - Die Ausstellung «Die Leinwand beschreiben» beleuchtet die Wechselbeziehung aus verschiedenen Blickwinkeln.

Die spannungsreiche Beziehung zwischen Literatur und Film ist das Thema der Ausstellung «Die Leinwand beschreiben: von der Literatur zum Film und zurück». Die Ausstellung dauert von 31. August bis zum 12. Januar 2024. Sie geht von Beständen des Schweizerischen Literaturarchivs (SLA) aus.

Literatur und Film seien seit je leidenschaftlich miteinander verbunden, schreibt die Schweizerische Nationalbibliothek in einer Mitteilung vom Dienstag. Das Medium Film habe Autorinnen und Autoren seit seiner Erfindung zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Zeichen moderner Dynamik fasziniert. Sie schilderten ihre Erlebnisse in den dunklen Kinosälen, stellten sich selbst Filme vor, entwarfen Drehbücher, standen hinter der Kamera, und ihre Romane wurden verfilmt.

Die Ausstellung in der Schweizerischen Nationalbibliothek in Bern will auch anhand von unbekannten, überraschenden Zeugnissen einen Überblick über die spannungsreichen Beziehungen zwischen der Welt des Wortes und jener der bewegten Bild geben. Die Wechselbeziehung zwischen Literatur und Film soll dabei aus verschiedenen Blickwinkeln und mit unterschiedlichen Medien (Text, Bild, Film, Grafik, Ton und Objekte) vermittelt werden.

Zur Ausstellung hat das SLA zusammen mit Kino Rex (Bern) und Kinemathek Lichtspiel (Bern) ein Begleitprogramm ausgearbeitet. Angeboten werden diverse Veranstaltungen wie literarische Soirées über und mit Literatur- und Filmschaffenden. Weiter gibt das SLA drei Magazine zum Thema Literatur und Film heraus. (sda/wid)