"Dr.House" und "Grey's Anatomy" stehen in der Gunst des deutschsprachigen Publikums ganz oben: Die beiden bis vor kurzem auf SF 2 ausgestrahlten Sitcoms sind die beliebtesten unter den US-amerikanischen Ärzteserien. Zu diesem Ergebnis kommt eine zwischen November 2007 und April 2008 durchgeführte Studie von Sozioland, auf die sich ein Bericht der "Mittelland Zeitung (MZ)" stützt. Die Zuschauer mögen vor allem die zynische und sarkastische Ader des Protagonisten aus "Dr. House" sowie den allgemeinen Humor der US-Serie.
An "Grey's Anatomy" schätzt das Fernsehpublikum die Fokussierung auf einzelne Charaktere und die zwischenmenschlichen Beziehungen. Sowohl "Dr. House" als auch "Grey's Anatomy" finden bei Männern und Frauen gleichermassen Gefallen. Anderst sieht es bei den Ärzteserien "Scrubs" und "Nip/Tuck" aus: Vor allem männliche Zuschauer sind von den Schönheitschirurgen begeistert.
Die 1994 gestartete Serie "Emergency Room" mit George Clooney wurde von den Befragten als die realistischste Ärzteserie eingestuft, während sich im Falle einer Krankheit 33 Prozent der Umfrage-Teilnehmenden am liebsten im Spital aus "Grey's Anatomy", dem Seattle Grace Hospital, unters Messer legen würden. Von den zahlreichen US-Ärztefolgen profitiert auch das Fach Medizin: Etwas mehr als die Hälfte der 3800 Befragten gibt an, dass sich ihr Interesse an medizinischen Themen durch das Schauen der Serien gesteigert habe.