Arthur Cohn, der in Basel geborene und weltbekannte Produzent von fast 30 Filmen und Dokumentarstreifen, erhält am 30. Mai von der Bar-Ilan-Universität die Würde eines Ehrendoktortitels verliehen, wie das jüdische Wochenmagazin Tachles auf seiner Online-Plattform schreibt.
Sechs von Cohns Filmen wurden mit dem begehrten «Oscar» ausgezeichnet. Jüdische Themen spielen eine zentrale Rolle in einigen von Arthur Cohns bekanntesten Werken. Genannt seien hier «Die Gärten der Finzi-Contini» sowie «The Final Solution» und «Children of the Night». Diese Filme haben den Holocaust zum Thema, während der Dokumentarfilm «One Day in September» sich auf filmisch packende Weise mit der Ermordung von elf israelischen Olympia-Sportlern 1972 in München befasst, wie es weiter heisst.
Die Bar-Ilan-Universität verleiht Ehrendoktorate seit 1971 an hervorragenden Persönlichkeiten sowohl aus Israel als auch aus dem weiteren Ausland. Es handelt sich dabei um Menschen, die sich Verdienste in Bereichen wie Wissenschaft, Vergabungen, Kultur und den Künsten erworben und damit einen bedeutenden Beitrag an die Gesellschaft geleistet haben, beziehungsweise immer noch leisten. (pd/lom)