Ende der Zusammenarbeit mit Bruckheimer

Disney - "The Lone Ranger" war ein Fehltritt.

Nach dem Flop des Westerns "The Lone Ranger" endet die 25 Jahre lange Zusammenarbeit zwischen Disney und dem Erfolgsproduzenten Jerry Bruckheimer. Der 67-Jährige hatte in dieser Zeit 27 Filme auf die Leinwand gebracht, darunter Blockbuster wie "Pearl Harbor".

Allein die "Pirates of the Caribbean"-Reihe mit Johnny Depp als exzentrischem Piratenkapitän spielte weltweit mehr als 3,7 Milliarden Dollar ein. Bruckheimer werde seine neuen Filme nicht mehr zunächst Disney anbieten, gab Disney am Donnerstag bekannt.

Man wolle aber bei laufenden Filmreihen wie "Pirates of the Caribbean" oder "National Treasure" weiter zusammenarbeiten. "The Lone Ranger" war einer von Bruckheimers seltenen Fehltritten an den Kinokassen. Der teure Film könnte Schätzungen zufolge ein Loch von bis zu 190 Millionen Dollar in die Disney-Bücher reissen. Im Nachgang verschob Disney bereits den Start des ursprünglich für 2015 geplanten nächsten Films aus der "Pirates"-Reihe und soll laut US-Medienberichten Bruckheimers finanziellen Rahmen eingeengt haben. (sda)