Gleich drei Schweizer Universitäten befassen sich aktuell mit der Kulturinstitution Origen: Die ETH entwirft neue Wohnformen im Baubestand des Bergdorfes Riom. Die HSG untersucht Origen in einem Kurs über Festivalkultur. Die ZHdK organisiert ein Colloquium zu zeitgenössischen Formen des Freilichttheaters. Origen wird zum Studienobjekt, Riom zum Campus. Origen wird langfristig das Engagement in der Bildung vertiefen, wird in der Medienmitteilung die Aktion erklärt.
Im Moment geht es um Erforschung der Festivalgenese, Entwicklung von Infrastrukturen, Analyse von künstlerischen Produktionen und Entwicklung von Zukunftspotentialen. Origen Intendant Giovanni Netzer möchte diese Kooperationen stärken.
«Origen ist ein junges Festival. Viele unserer Mitwirkenden sind Studienabgänger mit breiten Interessen, hoher Motivation und hohem Verantwortungsbewusstsein. Die Anknüpfung an die Hochschulen ist daher naheliegend und sinnvoll. Wir profitieren von jungen Ideen und spannenden Erkenntnissen», lässt sich Netzer in der Mitteilung zitieren. (pd)