Zur Eröffnung des 5. Zurich Film Festival am Donnerstagabend lief im Kino Corso beim Bellevue "Lila. Lila" des Schweizer Regisseurs Alain Gsponer. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Martin Suter. Die Welturaufführung des Streifens war einer ausgewählten Gemeinde vorbehalten. Auch die Medien sind nicht zugelassen, wie die Mediensprecherin Nina Grewenkamp gegenüber der SDA bestätigte. Auf dem roten Teppich vor dem Kino erwartet die Festivalleitung den Regisseur und die Schauspieler Hannah Herzsprung und Daniel Brühl. Dieses Spektakel immerhin darf die Öffentlichkeit mitverfolgen.
Zum Inhalt des Films steht soviel fest: "Lila, Lila" ist ein Bestseller über einen Bestseller. Erzählt wird vom eher einfach gestrickten Kellner David (Daniel Brühl), welcher der kultivierten Marie (Hannah Herzsprung) mit einem Manuskript imponieren will. Dass er das Dokument nicht verfasst, sondern nur gefunden hat, braucht ja niemand zu wissen. Die Probleme beginnen, als seine Angebetete heimlich einen Verlag findet für die tragische, in den 50er Jahren angesiedelte Liebesgeschichte und diese die Bestenliste stürmt. Nicht genug, taucht auch noch der wahre Autor auf. Die Geschichte werde als Mischung aus Screwball-Comedy und romantischer Hochstapler-Komödie inszeniert, teilte die Agentur Publics bei Beginn der Dreharbeiten im Jahr 2008 mit. (sda)