Im Jahr 2014 hat der Buchhandel in der Deutschschweiz einen herben Umsatzrückgang verzeichnen müssen: minus 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das bedeutet 15,8 statt 16,6 Millionen verkaufter Bücher.
Der Rückgang betrifft den stationären wie den Online-Buchhandel. Das ergab der Marktreport von GfK Entertainment, erstellt im Auftrag des Buchhändler- und Verlegerverbandes SBVV. Den stärksten Einbruch gab es in der Belletristik (minus 9,7 Prozent), die aber immer noch den grössten Anteil aller Fachgruppen innehat (35,2 Prozent).
Auch in Deutschland und Österreich gingen die Umsätze zurück, aber bei weitem nicht so stark (minus 2 bzw. 3,4 Prozent). In diesen Ländern besteht die Buchpreisbindung noch. Ein Buch kostete im Durchschnitt 21.15 Franken. (TA)
Fast fünf Prozent weniger Umsatz in der Deutschschweiz
Buchhandel - Rückgang in Deutschland und Österreich viel weniger stark.