Feu sacré einheimischer Künstler soll lodern

Kunstmuseum Bern - Organisatoren hoffen auf "ein gewaltiges Spektrum an Techniken und Materialien".

 

Das Kunstmuseum Bern zeigt Werke von 104 Kunstschaffenden aus dem Kanton Bern, die in den letzten Jahrzehnten ein Stipendium der Bernischen Kunstgesellschaft (BKG) erhalten haben. Die Ausstellung "Feu sacré" würdigt die Rolle der BKG, die ihren 200. Geburtstag feiert. Die BKG gehört damit zu den ältesten Kunstvereinen der Schweiz. 1879 war sie massgeblich an der Gründung des Berner Kunstmuseums beteiligt. Seit 1942 vergibt die Gesellschaft jährlich das Aeschlimann-Corti-Stipendium an bildende Kunstschaffende unter 40 Jahren, die im Kanton Bern zuhause sind. 193 Stipendiaten gab es bislang, 104 von ihnen sind nun mit einem Werk aus ihrer Stipendiumszeit vertreten. Zu ihnen gehören heute renommierte Künstler wie Franz Gertsch, Bernhard Luginbühl, Chantal Michel, Markus Raetz und Julia Steiner. Alles in allem versprechen die Organisatoren "ein gewaltiges Spektrum an Techniken und Materialien", das in der Ausstellung präsentiert werde: "Von der Abstraktion in den 1940er-Jahren über Konkrete Kunst zum Tachismus, Pop-Art, Fotorealismus und die Neuen Medien." Museum und Kunstgesellschaft hoffen, dass die Retrospektive über die Berner Kantonsgrenzen hinaus Interesse wecken werde. Das "Feu sacré" im Kunstmuseum lodert ab diesem Freitag (20. September) bis zum 5. Januar. (sda)