Nach dem grossen Misserfolg des Animationsfilms "Max & Co" sind die beiden Produktionsfirmen konkurs. Weder die Autoren noch die Produzenten wollten Stellung nehmen. Nicolas Bideau, Direktor der Abteilung "Film" beim Bund, will sie nächste Woche treffen.
"Wir müssen den Gründen für den Konkurs auf den Grund gehen sowie den Konsequenzen für die Beziehungen mit dem Bundesamt für Kultur (BAK)", sagte Bideau dem Westschweizer Fernsehen. Es werde Monate dauern herauszufinden, was tatsächlich geschehen sei. Das BAK hat 1,5 Millionen Franken der insgesamt 30 Millionen Franken Budget beigesteuert.
Mit 30 Millionen Franken ist "Max & Co" die bisher teuerste Schweizer Produktion aller Zeiten. Trotz der hohen Anzahl von 63 Kopien erreichte der am 13. Februar gestartete Film in zwei Wochen nur etwa 16'000 Zuschauer, drei Viertel davon in der Romandie. Seine Produzenten rechneten mit 110'000. (sda)

