Der politische Kurzfilm steht im Mittelpunkt der 13. Internationalen Kurzfilmtage Winterthur vom 4. bis 8. November. Die Wettbewerbsprogramme umfassen 58 Filme aus 19 Ländern. Neue Spielstätte ist - neben dem Casinotheater - das Theater Winterthur mit 780 Plätzen. Die Veranstaltung will das globale Kurzfilmschaffen in seiner ganzen Bandbreite wiedergeben. Das Programm sei aus rund 4500 visionierten Werken aus 90 Ländern zusammengestellt worden, sagte Co-Geschäftsführer Reto Bühler am Donnerstag an einer Medienkonferenz in Zürich.
Es führe die Zuschauer vom stilsicheren Thriller über unbeschwerte Komödien bis hin zu technisch brillanten Animationsfilmen. Für den Schweizer Wettberwerb wurden aus über 250 Filmen 21 Produktionen ausgewählt, von denen auch vier im Rennen um den mit 12'000 Franken dotierten Hauptpreis für den besten internationalen Films sind.
Laut Co-Geschäftsleiterin Delphine Lyner gibts in der 13. Auflage des bedeutendsten Kurzfilmfestivals der Schweiz so viele Spezialprogramme wie noch nie. Unter dem Titel "Ufmüpferli" würden Meilensteine des politischen Kurzfilms der Schweiz von den 1930er Jahre bis heute gezeigt. In zwei weiteren Programmen kämen "politische und andere Überzeugungstäter" zu Wort. Schweizer Premiere hat auch das zum 20. Jubiläum des Mauerfalls realisierte deutsche Kurzfilmprojekt "Deutschland 09". (sda)

