Derzeit ist im Museum für Gestaltung in Zürich eine Ausstellung des renommierten Fotografen Michel Comte. Im Interview mit dem "Sonntagsblick" nimmt er Stellung zu seinen angeblichen Geldnöten, die der "Tages-Anzeiger" vor Wochen publik machte. "Ich bin überhaupt nicht pleite. Meine aktuellen Bilder werden in Galerien zu höheren Preisen angeboten als je zuvor", so Comte. Wenn er für die italienische "Vogue" arbeite, lege er 45'000 Dollar drauf. Wenn er den neuen Marlboro Man mache, verdiene er 350'000 bis 400'000 Dollar in sieben Tagen, so der Starfotograf weiter. Auf die Frage, warum er die Rechte an seinen Bildern verkauft habe, antwortet er: "Ich habe mein Archiv aus finanziellen Gründen verkauft. Ich steckte mitten in meiner Scheidung. Aber ebenso wichtig war für mich, dass dieses Archiv nach 30 Jahren professionell verwaltet und bearbeitet wird".
Fotograf nimmt Stellung zu kritischem Artikel
Michel Comte - Comte: "Ich bin überhaupt nicht pleite".