Sportfilme aus aller Welt, zusätzliche Mitternachtsvorstellungen und vom Filmemacher Atom Egoyan ausgewählte Werke aus Armenien: Dies unter anderem bietet die 27. Ausgabe des Internationalen Filmfestivals Freiburg (FIFF) im März. Es habe Vorteile, nicht zu den A-Festivals zu zählen, sagte Festivaldirektor Thierry Jobin am Montag vor den Medien in Solothurn: "Wir brauchen nicht Weltpremieren um jeden Preis, sondern können die besten Filme des Festivalzirkus' auswählen."
Zum internationalen Wettbewerb zählen 2013 zwölf Filme, die Ende Februar bekannt gegeben werden. Am Montag publizierte das FIFF, das jeweils rund 30'000 Zuschauerinnen und Zuschauer anlockt, Eckpunkte seines diesjährigen Programms.
"Terra incognita" stellt das usbekische Kino vor. "Es bietet eine enorme Bandbreite und wird vom heimischen Publikum geliebt", erklärte Jobin. "Hommage à ..." ist der von Martin Scorsese gegründeten World Cinema Foundation gewidmet. Die Stiftung hat das Ziel, vernachlässigte Filme für die Nachwelt zu erhalten.
Neue Sektion mit Familienfilmen
Eine "Carte blanche" geht an Anaïs Emery, die künstlerische Leiterin des Festivals des fantastischen Films in Neuenburg (NIFFF). Und die neue Sektion "FIFFamilie" soll ganze Familien zum Festivalbesuch motivieren - gezeigt wird unter anderem der indische Animationsfilm "Arjun: The Warrior Prince".
Gute Erfahrungen machte das Festival im Vorjahr mit den Midnight-Screenings. Damit sei ein ganz neues Publikum angesprochen worden, sagte Jobin. Nun wird es an jedem der acht Festivaltage vom 16. bis am 23. März eine solche Mitternachtsvorstellung geben. (sda)