03.09.2012

Theater

Gessnerallee setzt auf Einheitspreis

Theater soll gleich teuer wie Kino werden.

Theaterbesuche zu Kinopreisen ermöglicht ab der kommenden Saison die Gessnerallee Zürich. Das neue Leitungsteam setzt auf einen Einheitspreis von 16 Franken. Damit will es die Hemmschwelle für einen Theaterbesuch senken. Am 21. September öffnet die Gessnerallee die Türen für die Saison 2012/13. Während zehn Tagen geht ein abwechslungsreiches Eröffnungsprogramm über diverse Bühnen. Zusammengestellt haben es der neue künstlerische Leiter Roger Merguin und sein Team.

Merguin möchte grundsätzlich die Grenzen zwischen den Disziplinen zeitgenössischer Tanz und zeitgenössisches Theater aufheben, ebenso wie auch räumliche Begrenzungen, sagte er am Montag vor den Medien in Zürich. Zudem sollen sich die lokalen und internationlen Kunstschaffenden in der Gessnerallee weiterhin heimisch fühlen. Mit Hilfe von internationalen Netzwerken sollen die Gessnerallee-Eigenproduktionen über Zürich hinaus präsent sein, wie Merguin ausführte.

Einjährige Versuchsphase für Einheitspreis

Während eines Jahres kostet jedes Ticket in der Gessnerallee 16 Franken. Dank des Einheitspreises sollen bereits bestehende Zuschauerschichten zu häufigeren Besuchen animiert sowie neue gewonnen werden. Merguin ist zuversichtlich, dass der Einheitspreis nach Abschluss der Pilotphase weitergeführt wird. Erfolgreiche Beispiele aus Genf und Lausanne stimmen ihn zuversichtlich, wie er sagte. (sda)


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