01.09.2009

Vivendi

Gewinne trotz Krise

Weltgrösster Anbieter von Videospielen schreibt schwarze Zahlen.

Vivendi, der weltgrösste Anbieter von Musik und Videospielen, schreibt auch in der Krise Gewinne. Dazu tragen Onlinespiele wie "World of Warcraft" sowie zunehmend der Online-Verkauf von Musik bei. Im ersten Halbjahr 2009 steigerte Vivendi den Umsatz um 17 Prozent auf 13,2 Milliarden Euro. Parallel kletterte der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Wertabschreibungen um 13 Prozent auf 2,9 Mrd. Euro. Wegen der hohen Zinskosten sank der Überschuss aber geringfügig um 2,8 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro.

Vivendi beschäftigt rund 43'000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 77 Ländern und umfasst unter anderem die Universal Music Group, den Spieleanbieter Activision Blizzard, den TV-Anbieter Canal+ und die Mobilfunkfirmen SFR und Maroc Télécom. Auf schwachem Markt konnte Activision Blizzard mit Konsolengames wie "Guitar Hero" und "Call of Duty" sein Betriebsergebnis auf 373 Millionen Euro vervierfachen. Der Spartenumsatz verdreifachte sich durch Übernahmen auf 1,5 Milliarden Euro. Bei der Universal Music stagnierte der Umsatz bei gut zwei Milliarden Euro und der Ertrag sank um fast ein Fünftel auf 211 Millionen Euro. (sda)


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