Seit drei Wochen läuft Viktor Giacobbos Film "Der grosse Kanton" in den Schweizer Kinos. Mit viel Erfolg, wie "Schweiz am Sonntag" schreibt: Schon jetzt haben sich mehr als 30'000 Kinobesucher den Film angesehen. Mit dieser Besucherzahl sind Regisseur Giacobbo und Co-Produzentin Ruth Waldburger sehr zufrieden. "Es freut uns, dass der Film beim Schweizer Publikum so gut ankommt", sagt Viktor Giacobbo.
"Ich bekomme auch sehr viele Reaktionen von Deutschen, die in der Schweiz leben. Sie amüsieren sich sehr über die absurde Anschluss-These." Der Film, der die Thematik des nachbarschaftlichen Zusammenlebens der Schweiz und Deutschland mit einer absurden These angeht, hat beim grossen Nachbarn Wellen geschlagen: Kürzlich erschienene Artikel in Leitmedien wie der "Süddeutschen Zeitung" ("Schweizer würden sich gerne Deutschland einverleiben") und der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" ("Die Schweizer schätzen die deutschen Nachbarn, aber sie fürchten sie auch ein wenig").
Am vergangenen Mittwoch wurde sogar in den "Tagesthemen" im ARD über den satirischen Dokumentarfilm berichtet. ("Schweiz am Sonntag")