Die Schweizer Filme konnten das Publikum im Filmjahr 2009 nicht so recht überzeugen. Nur 410'000 Zuschauer sahen sich in diesem Jahr heimische Produktionen an, wie René Gerber vom Schweizerischen Verband für Kino und Filmverleih gegenüber dem "Tages-Anzeiger" sagt. Das entspricht einem Marktanteil von 3,2 Prozent. Gegenüber dem Rekordjahr 2006 mit einem Marktanteil von 9,6 Prozent ist dies ernüchternd. Der erfolgreichste Film des Jahres "Giulias Verschwinden", der auf einem Drehbuch von Martin Suter basiert. Bis jetzt sahen sich bereits 100'000 Zuschauer die Komödie übers Älterwerden an.
Noch ist 2009 auch noch nicht zu Ende: Mit "Tannöd" und "Der Fürsorger" kommen dieses Jahr noch zwei Schweizer Produktionen auf die Leinwand, die gemäss "Tagi" viel Vorschusslorbeeren erhalten haben. Ersterer werde aber das Gesamtergebnis nicht massgeblich beeinflussen, da "Tannöd" eine minoritäre Koproduktion sei. Einen Überraschungserfolg könnte aber "Der Fürsorger" landen, wie es weiter heisst.