Die 60. Ausgabe des Fimfestivals Locnarno ging am Samstag mit der Preisvergabe an die besten Werke im Wettbewerb zu Ende. Der Goldene Leopard geht an den Film "Ai no yokan2 des Japaners Masahiro Kobayashi. Den Publikumspreis heimste "Death at a Funeral" von Frank Oz (USA/Grossbritannien) ein.
Den Silbernen Leoparden als Spezialpreis hat die Internationale Jury dem Beitrag "Memories" von Eugène Green/Pedro Costa/Harun Farocki (Südkorea) zuerkannt. Den Preis für die beste Regie erhielt der Film "Capitaine Achab" von Philippe Ramos (Frankreich).
Als beste Darstellerin zeichnete die Jury Marian Alvarez aus für die Hauptrolle im Film "Lo mejor de mi" von Roser Aguilar (Spanien). Den Leoparden für den besten Hauptdarsteller teilen sich Michel Piccoli im Film "Sous les toits de Paris" von Hiner Saleem (Frankreich) und Michele Venitucci in "Fuori dalle corde" Tessiners Fulvio Bernasconi.
Eine besondere Erwähnung für die Kamera im südkoreanischen Film "Boys of Tomorrow" erhielt Cho Sang-Yoon. Die Jury unter der Leitung von Irène Jacob habe darauf geachtet, bei der Vergabe der Auszeichnungen den Geist des Festivals von Locarno zu berücksichtigen, hiess es am Samstag in Locarno.
Den von einer eigenen Jury vergebenen Goldenen Leoparden des Wettbewerbs "Cinéasten der Gegenwart" erhielt der Beitrag "Tejut" (Milky Way) von Benedek Fliegauf (Ungarn/Deutschland). Der Spezialpreis der Jury ging an "Imatra" von Corso Salani (Italien). Der Preis für das beste Erstlingswerk, ebenfalls von einer eigenen Jury vergeben, ging am Samstagabend in Locarno an den Film "Tagliare le Parti in Grigio" von Vittorio Rifranti (Italien).
Im Kurzfilm-Wettbewerb "Leoparden von morgen" ging das Goldene Leopärdchen an "Valuri" von Adrian Sitaru (Rumänien). Der Preis für den besten Schweizer Kurzfilm erhielt "René" von Tobias Nölle.