Die SUISA hat letztes Jahr mit der Verwaltung musikalischer Urheberrechte im In- und Ausland 132,28 Millionen Franken (Vorjahr: 131,03 Mio. Fr.) eingenommen. Nach Abzug von Verwaltungskosten bleibt eine Summe von 112,7 Millionen Franken. Die Verteilsumme ist damit um 0,8 Prozent gestiegen, wie es in einer Mitteilung anlässlich der Generalversammlung vom Samstag in Bern heisst. Die Steigerung sei unter anderem auf das gute Ergebnis bei den Sende- und Aufführungsrechten zurückzuführen. Die vielen erfolgreichen Grossanlässe würden ein ungebrochenes Interesse an Live-Musik belegen.
Weiter rückläufig sind dagegen die Einnahmen aus den Tonträgerverkäufen. So haben die Einnahmen aus den Vervielfältigungsrechte um 0,7 Prozent abgenommen. Gar um die Hälfte zurückgegangen ist das Geschäft mit der Lizenzierung von Ringtones. Stark gewachsen ist auch das Internetgeschäft, und zwar um 64 Prozent. Es kompensiere jedoch bei weitem nicht den Rückgang im Tonträgerbereich, heisst es in der Mitteilung weiter.
Laut SUISA-Präsident Hans Ulrich Lehmann stehen der SUISA "schwierige Zeiten" bevor. Mit den elektronischen Medien sei die Musiknutzung stark gestiegen. Die Einnahmen aus den Urheberrechten vermöchten dieser Steigerung des Konsums aber nicht folgen, sagte er gemäss Mitteilung vor den anwesenden Mitgliedern. Seit 1989 fördert die SUISA-Stiftung für Musik das schweizerische Musikschaffen aller Gattungen. Die SUISA hat 25 000 Mitglieder. (sda)