Hauptpreis geht an französischen Film

Kurzfilmtage Winterthur - Am Sonntagabend sind im Theater Winterthur die Gewinnerinnen und Gewinner der 23. Ausgabe der Internationalen Kurzfilmtage Winterthur ausgezeichnet worden. Der Hauptpreis ging an einen französischen Film über Migration.

36 Filme waren im Rennen um den Hauptpreis des Internationalen Wettbewerbs. Die von der SRG mit 12'000 Franken dotierte Auszeichnung ging an «Bab Sebta» (Frankreich, Marokko 2019) von Randa Maroufi, wie es in einer Medienmitteilung hiess.

«Ein Film mit einem starken politischen Statement», lobte die Jury. Die Regisseurin hinterfragt die Ideologie von Grenzen und die giftige Rhetorik in der Migrationspolitik. Besonders hob die Jury zudem die Kameraführung hervor.

Der mit 10'000 Franken dotierte Förderpreis, gestiftet von der Stadt Winterthur, ging mit «Automne malade / Autumn III» (Frankreich 2019) an Lola Cambourieu und Yann Berlier. Ein Film über den Weg zur Selbstfindung, der zu einem «cineastischen Abenteuer» werde, befand die Jury.

17 Kurzfilme wurden von der Jury beurteilt. Den Preis für den besten Schweizer Film in der Höhe von 10'000 Franken, gestiftet von Suissimage und SSA, übergab die Jury an «22:47 Linie 34» (Schweiz 2019) von Michael Karrer.

Den von der Zürcher Kantonalbank mit 10'000 Franken dotierten Publikumspreis erhalten hat dieses Jahr «Postcards from the End of The World» (Griechenland 2019) von Konstantinos Antonopoulos. (sda/eh)