Hohe Schweizer Präsenz am SICAF

Seoul - Zehn Trickfilme im Festival-Programm.

Nicht weniger als zehn kurze Animationsfilme aus der Schweiz stehen im Programm des 13. Seoul International Cartoon & Animation Festival (SICAF). Die französisch-schweizerische Koproduktion "Le petit dragon" von Bruno Collet, die bereits am vergangenen Neuchâtel Fantastic Film Festival (NIFFF) zweifach ausgezeichnet wurde, ist unter 41 Filmen aus 17 Ländern im Rennen um einen Preis im Wettbewerb des professionellen Kurzfilmschaffens. Im Wettbewerb der Schul- und Abschlussfilme, welcher 50 Filme aus 19 Ländern umfasst, sind sechs Schweizer Filme dabei.

Die Filme "Chrigi" von Anja Kofmel, "Die Kinder im Mond" von Ursula Ulmi, "Grosse Pläne" von Irmgard Walthert, "Signalis" von Adrian Flückiger und "Manfred" von Daniel Zwimpfer werden auf dem internationalen Parkett des Wettbewerbs "School or Graduation Film" präsentiert. Ebenso die schweizerisch-polnische Koproduktion "Radostki" von Magdalena Osinska. Die Schweizer Präsenz am Festival in Seoul wird mit den Kurzfilmen "Me And My Monster" von Claudia Röthlin, "Optical Percussion" von Gerd Gockell und "Retouches" von Georges Schwizgebel ergänzt. Letztere werden allesamt in der Parallelsektion "SICAF Choice" gezeigt.

Das Festival SICAF in Seoul stellt im asiatischen Raum zusammen mit dem Festival in Hiroshima eine der wichtigsten Plattformen für Animationsfilme dar, schreibt Swiss Films in einer Mitteilung. Dieses Jahr laufen 167 Animationsfilme in zehn Wettbewerbssektionen und 42 werden in der Reihe "SICAF Choice" aufgeführt. Insgesamt wurden dem Festival 1423 Filme aus 52 Ländern unterbreitet.