Das Openair St. Gallen 2013 ging dieses Wochenende mit technischen Neuheiten, zwei Rekorden und viel guter Stimmung über die Bühne. persoenlich.com sprach mit Sabine Bianchi. Sie ist verantwortlich für Sponsoring und Kommunikation.
Zufrieden trotz rekorverdächtig viel Schlamm
Zwischen Anfragen für Interviews mit den Bands, sich herumschlagen mit Regeln und Restriktionen für Fotografen und pausenlosem Diskutieren mit den Medien, fand Sabine Bianchi ein paar freie Minuten für ein Gespräch. "Obwohl es rekordverdächtig viel Schlamm hat und es ungewöhnlich kalt ist, herrscht das wohlbekannte Openair-Feeling", erzählt Bianchi. Neben einem grossartigen Line-Up trugen die Möglichkeiten ein Feuer zu machen, Burgen aus Blachen und Zelten zu bauen und der Umstand, dass die Bühne und der Zeltplatz miteinander verbunden waren, massgebend zur Stimmung bei.
Bargeldlos bezahlen
Dieses Jahr gab es einige Neuerungen wie etwa ein Gratis-App, welches über die Konzerte informierte und erstmals an diesem Openair: die Möglichkeit bargeldlos zu bezahlen. Dazu konnte ein bestimmter Geldbetrag auf einen, im Openair-Bändel enthaltenen Chip geladen werden. Über ein Lesegerät wurde dann jeweils der zu bezahlende Betrag abgezogen. Die Rückmeldungen der Festivalbesucher sowie der Standbeseitzer zur technischen Neuheit seien soweit positiv, erklärt Bianchi lächelnd. Eine genaue Auswertung folge aber erst nach dem Anlass. Sie glaube an dieses System und denke, es werde sich in den nächsten Jahren etablieren.
Eine zentrale Aufgabe des Marketings ist jedoch das Ticketing. Dabei gab es dieses Jahr einen neuen Rekord: die Eintrittskarten waren schon vier Monate vor dem Festival komplett ausverkauft. Obwohl die Verkaufsbilanz sehr erfreulich sei, werde auch nächstes Jahr in die Werbung investiert. Dabei wird über verschiedene Kanäle wie Medienpartner oder soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter kommuniziert.
Zu hoffen bleibe auf ein Weiterbestehen des Erfolges und auf besseres Wetter. Mit diesen Worten rauschte Sabine Bianchi zum nächsten Termin davon.
Text: Nora Gailer, Bild: Keystone