Der Regisseur Jean-Luc Godard, der Sinologe Jean François Billeter und der Orgelspieler Lionel Rogg sind mit dem Kulturpreis der Stiftung Leenaards ausgezeichnet worden. Sie erhalten je 30'000 Franken. Weitere acht junge Künstler erhalten je 50'000 Franken.
Die Stiftung lege Wert darauf, sich bei den Hauptpreisträgern zu bedanken und Anerkennung für die grosse Qualität ihrer Arbeiten in der ganzen Welt auszudrücken, wird der Jury-Präsident Pierre Wavre in der Medienmitteilung zitiert.
Der Filmemacher Jean-Luc Godard wird für sein "meisterliches und vielseitiges Werk" ausgezeichnet. Der 1939 in Basel geborene Sinologe Jean François Billeter erhält den Pries für seine reiflich überlegten Werke und seine besonderen Kenntnisse von China und seinen Philosophen. Der dritte Preis geht an den Organisten Lionel Rogg.
Je 50'000 Franken für acht Künstler
Die Preise über 50'000 Franken gehen an die Autorin Marie Fourquet, die Künstlerin Elisa Larvego, die Dirigentin Elena Schwarz und an Alex Baladi, der graphic novels zeichnet. Weiter werden der Tenor André Gass, der Industriedesigner Christophe Guberan, der Schriftsteller Mac Lobe sowie der Cellist und Komponist Constantin Macherel ausgezeichnet.
Die Stiftung Leenaards unterstützt soziale, wissenschaftliche und kulturelle Projekte. Seit 1995 hat sie mehr als 140 Millionen Franken verteilt, einen Drittel davon an Kulturschaffende. (sda)
Jean-Luc Godard von der Stiftung ausgezeichnet
Kulturpreis Leenaards - Auch Sinologe Jean François Billeter und Orgelspieler Lionel Rogg gewinnen 30'000 Franken.