Vom 29. September bis 2. Oktober 2016 findet in Berlin erstmals die Serienale statt – das erste internationale Festival ausschliesslich für Serien. Dies schreibt der Veranstalter in einer Mitteilung.
Die Serienale setze auf kreative Thementage und emotionale Erlebnisse und verstehe sich zugleich als Publikumsevent und Marktplatz für Serienproduktionen aus Deutschland und aller Welt. Als Businessplattform biete das Festival zudem optimale Möglichkeiten für eine rege Geschäftstätigkeit rund um das Produkt Serie.
Auf Initiative des Askania-Award-Schöpfers gegründet
Das Serienfestival reflektiert die stark zunehmende Bedeutung von Serien im Film- und Fernsehgeschäft. Die Initiative, in Berlin ein solches Festival zu etablieren, ging von Leonhard R. Müller aus, Vorstandsvorsitzender der Askania und Schöpfer des Filmpreises Askania Award.
«In einer Zeit, in der Serienproduktionen eine immer grössere Rolle spielen, lag die Idee der Gründung eines internationalen Serienfestivals geradezu in der Luft», wird er in der Mitteilung zitiert.
Die Serienale wird auf die bei anderen Festivals übliche Struktur nach Genres verzichten und stattdessen kreative Thementage festlegen, die als roter Faden durch das Programm führen. Dabei stehen neue nationale und internationale Serien aus dem linearen TV sowie aus dem Pay-TV und Streaming-Video-On-Demand-Segment im Fokus.
Zusammengestellt wird das Programm von einem professionellen Gremium mit Vertretern der Contentpartner Serienjunkies.de und Moviepilot. Parallel zu den Themenbereichen wird es für jeden Tag ein Breakfastpanel mit anschließendem Lunch & Network geben. (pd/clm)