09.01.2010

Trauriger Glückspilz

Jüngster Lotto-Millionär Grossbritanniens verstorben

Stuart Donnelly führte ein einsames Leben.

Grossbritanniens einst jüngster Lotto-Millionär ist tot. Stuart Donnelly starb mit 29 Jahren in seinem Haus in Süd-Schottland. Die Polizei geht laut Mitteilung vom Freitag von einem natürlichen Tod aus. Donnelly hatte 1997 im Alter von 17 Jahren fast zwei Millionen Pfund (heute 3,2 Millionen Franken) gewonnen. Damals stiess er noch mit Cola auf das Ereignis an, weil er zu jung für Champagner war. Einige Jahre später starb sein Vater. Danach wurde er immer einsamer, wie die Zeitung "Independent" berichtete.

Das Geld hatte der Apotheker-Lehrling unter anderem für ein neues Haus für seine Eltern und für sich selbst ausgegeben. Einen Teil spendete er. In einem Interview im Jahr 2003 sprach er jedoch von dem Druck, der seit dem Lotto-Gewinn auf ihm lastet. "Es war sehr schwer mit der Aufmerksamkeit fertig zu werden, die ich bekommen habe. Die Leute campierten sogar vor meinem Haus. Das war eine riesige Belastung für mich und meine Familie."

Nach Angaben der Nachrichtenagentur PA hatte Donnelly im Internetnetzwerk Bebo geschrieben, dass er Angst vor sozialen Kontakten habe. Als Hobbys nannte er Schlafen, Fernsehen, Surfen im Internet "und alles, wobei man nicht aus dem Haus gehen muss".Grossbritanniens einst jüngster Lotto-Millionär ist tot. Stuart Donnelly starb mit 29 Jahren in seinem Haus in Süd-Schottland. Die Polizei geht laut Mitteilung vom Freitag von einem natürlichen Tod aus.

Donnelly hatte 1997 im Alter von 17 Jahren fast zwei Millionen Pfund (heute 3,2 Millionen Franken) gewonnen. Damals stiess er noch mit Cola auf das Ereignis an, weil er zu jung für Champagner war. Einige Jahre später starb sein Vater. Danach wurde er immer einsamer, wie die Zeitung "Independent" berichtete. Das Geld hatte der Apotheker-Lehrling unter anderem für ein neues Haus für seine Eltern und für sich selbst ausgegeben. Einen Teil spendete er.

In einem Interview im Jahr 2003 sprach er jedoch von dem Druck, der seit dem Lotto-Gewinn auf ihm lastet. "Es war sehr schwer mit der Aufmerksamkeit fertig zu werden, die ich bekommen habe. Die Leute campierten sogar vor meinem Haus. Das war eine riesige Belastung für mich und meine Familie." Nach Angaben der Nachrichtenagentur PA hatte Donnelly im Internetnetzwerk Bebo geschrieben, dass er Angst vor sozialen Kontakten habe. Als Hobbys nannte er Schlafen, Fernsehen, Surfen im Internet "und alles, wobei man nicht aus dem Haus gehen muss". (sda)


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