01.02.2007

Videoportale

Kein Geldsegen für User ohne Werbeflut

YouTube muss bisheriges Konzept überdenken.

Die Videoplattform YouTube will ihre Nutzer künftig an den Einnahmen beteiligen und steht damit vor besonderen Herausforderungen. Zum einen muss sichergestellt werden, dass am Ende nicht mit urheberrechtlich geschützten Inhalten Geld verdient werden kann, zum anderen wird sich das Bezahlen der User nur über ein umfassendes Werbemodell finanzieren lassen. Bislang hat sich YouTube in Hinblick auf Anzeigenschaltungen vornehm zurück gehalten und lehnt Formen wie Werbeclips grundsätzlich ab. Sollen die Nutzer in Zukunft also tatsächlich mit ihren online gestellten Videos Geld verdienen, so wird sich auf der Plattform einiges ändern müssen.

YouTube hält sich noch etwas bedeckt darüber, wie es auf der Plattform in punkto Werbung und Urheberrechtsschutz weitergehen soll. Seit einiger Zeit wird bereits über ein so genanntes "Audio Fingerprinting"-Programm gesprochen, das geschützte Inhalte identifizieren kann. Allerdings wurden bisher noch keine Details dazu bekannt gegeben. Derzeit kann auf YouTube grundsätzlich jedes Video zu jeder Zeit veröffentlicht werden. Eine Vorauswahl seitens der Portalbetreiber gibt es nicht. Die Mitarbeiter filtern pornographische und Copyright-geschützte Inhalte erst nach dem Up-Load aus.


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